Die Zerstörung der Deutschen Identität – am 15. November 2025
Die Zerstörung der Deutschen Identität durch die Politeliten -
Innerhalb weniger Jahre hat Deutschland sich von einer gewachsenen Sprach- und Kultur- zu einer verordneten Willensnation gewandelt. Die Deutschen befinden sich in ihrer wohl tiefsten Identitätskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Sie betrifft mehr als nur Politik und Wirtschaft. Der Stolz darüber, langjähriger Exportweltmeister und findiger Weltmarktführer zu sein, ist vielfältigen Demütigungen gewichen.
Die etablierten Parteien – meist eine Koalition aus Konservativen und Sozialdemokraten – lösen seit Jahren die strukturellen Probleme des Landes nicht. Die sich immer mehr verstärkenden gesellschaftlichen, finanziellen und ökonomische Probleme, führen dazu, dass sich die Bevölkerung von Wahl zu Wahl zunehmend den extremen Rändern zuwendet.
Die von CDU/SPD finanzierten NGO's kommen mit dem anschwärzen von Bürgern nicht mehr hinterher. Die Wirtschaft befindet sich im freien Fall. Jeden Tag finden zwei Gruppenvergewaltigungen statt. Tag für Tag passieren 80 Messerverbrechen, werden Menschen (Frauen, Kinder, Männer) im öffentlichen Raum abgeschlachtet. Die Justiz verkündet nur noch Kuschelurteile. Das Straßenbild in vielen Innenstädten kann man nur noch als desaströs bezeichnen. Solide Staatsfinanzen? Seit der Schuldenorgie, vorbei. Es gilt das gebrochene Wort. Die Bundestagswahl ist gerade einmal einige Monate her. Genug Zeit aber für die Merz-Regierung, ein Wahlversprechen nach dem anderen zu brechen.
Ein Agenda-2010-Moment ist derweil nicht in Sicht – und das nicht nur wegen des kaum handlungsfähigen Bündnisses, das das Land regiert. Kanzler Gerhard Schröder konnte seinerzeit den deutschen Tiger durch eine grundlegende Reform des Sozialstaats entfesseln. Jahre des Aufschwungs folgten.
Im Unterschied zu heute war aber das geoökonomische Umfeld, in dem Deutschland wirtschaftete, in der Zeit nach der Jahrtausendwende noch ein gänzlich anderes. Billiges Gas aus Russland floss verlässlich, und China war nicht Konkurrent, sondern Werkbank und Absatzmarkt. Dieser Rückenwind von außen fehlt heute nicht nur, er hat die Richtung gewechselt.
Wer oder was ist ein Deutscher?
Zum wirtschaftlichen Transformationsstress und zu den damit einhergehenden Zumutungen für die deutsche Seele gesellt sich aber noch eine viel tiefer gehende Verunsicherung: Das deutsche „Wir" ist brüchig geworden. Wer oder was ist ein Deutscher? Die Antwort auf diese Frage ist in Zeiten von Massenzuwanderung in Deutschland völlig offen und hoch umstritten.
Doch eine Nation, die sich ihrer nicht mehr sicher ist, wird kaum zu harten Entscheidungen fähig sein, vor denen die Deutschen etwa bei der Wehrpflicht unweigerlich stehen. Das ist bei einer Gemeinschaft nicht anders als bei einem Individuum. Die nationale Identitätskrise zu überwinden, ist deshalb eine existenzielle Frage. Doch das ist leichter gesagt als getan.
Zur Wehrpflicht wäre noch folgendes zu sagen: Die Wehrpflicht wurde 2011 ausgesetzt. Logisch wäre, die Wehrpflicht einfach wieder einzusetzen. Der Vorteil wäre: Alle Gesetze und Verordnungen zu Wehrpflicht und Freiwilligendienst träten sofort wieder in Kraft. Nur die praktische Umsetzung der Wehrpflicht wäre noch zu organisieren. Stattdessen wird das „Rad wieder neu erfunden."
Denn zu ihrem Unglück sind die Deutschen mit Eliten geschlagen, die ihnen auch noch ihre identitätsstiftenden Erzählungen rauben. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul schmälerte jetzt indirekt die Aufbauleistung seiner Landsleute nach dem Krieg, indem er erklärte, die Zerstörung Syriens sei größer als die Deutschlands 1945. Dazu passt, dass er zuvor beim Türkeibesuch in völliger Verdrehung der Tatsachen erklärte, die türkischen Gastarbeiter hätten das deutsche Wirtschaftswunder nach dem verlorenen Krieg erst ermöglicht.
Und sein Chef, Bundeskanzler Friedrich Merz behauptete zuletzt in Ankara steil, ohne die türkischen Gastarbeiter hätte der wirtschaftliche Aufschwung der Bundesrepublik vor 60 Jahren so nicht beginnen können.
Das Ziel solcher Anbiederung ist klar: Der strategisch wichtigen Türkei soll geschmeichelt werden. Gleichzeitig soll für das multiethnisch gewordene deutsche Staatsvolk eine gemeinsame Erzählung geschaffen werden – allen Fakten zum Trotz.
Die Notwendigkeit dazu ergibt sich aus der rasenden Geschwindigkeit, mit der sich Deutschland verwandelt. Noch Mitte der neunziger Jahre konnte der gewiss nicht nationalistische Bundesverfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde Deutschland im Unterschied etwa zu den USA als ethnisch-kulturell weitgehend homogenen Nationalstaat bezeichnen.
Anders als Deutschland ist die Schweiz seit je Willensnation
Mehrere Zuwanderungswellen, Asylkrisen und Staatsangehörigkeitsreformen später kann davon nicht mehr die Rede sein. Innerhalb nur einer Generation wandelte Deutschland sich in einer veritablen Revolution von oben von einer gewachsenen Sprach- und Kultur- zu einer verordneten Willensnation.
Auch andere westliche Länder verändern sich durch Zuwanderung rasant – mit allen Nach- und Vorteilen, die damit einhergehen. Aber die Schweiz oder die USA tun sich leichter damit, weil sie von Anfang an als Willensnationen existierten. Nicht verbindende Kultur, Religion, Sprache oder Ethnie, sondern der Wille, eine gemeinsame Staatsnation zu bilden, stand am Anfang ihrer staatlichen Existenz.
In Deutschland war das anders. Lange vor der Ausrufung des deutschen Kaiserreiches 1871 begriffen sich die Deutschen bereits als solche, ohne über einen gemeinsamen Staat zu verfügen. Dementsprechend ist die gegenwärtige Identitätskrise durch die Massenzuwanderung auch größer. Sie setzt zusätzlich auf dem gebrochenen Verhältnis zu sich auf, dass die Deutschen seit 1945 prägt. Angesichts der in deutschem Namen von den Nationalsozialisten begangenen Verbrechen überrascht das nicht, erschwert aber die Integration von Neubürgern, die bereit dazu wären.
Paradoxerweise brachte die Wiedervereinigung mit den Ostdeutschen diesbezüglich keine Beruhigung. Zwar war die staatliche Einheit der deutschen Nation damit formal wiederhergestellt. Aber längst waren weite Teile der Westdeutschen postnational eingestellt und suchten ihre Identifikation mit Europa oder gleich der gesamten Menschheit.
Die Ostdeutschen, wo nationalkonservative Denkmuster viel stärker verankert geblieben sind, blickten vielfach mit Unverständnis auf das Weltbürgertum ihrer kosmopolitisch eingestellten Landsleute in der alten Bundesrepublik. Dieser Riss besteht bis heute und erklärt, warum die AfD im Osten Volkspartei ist.
Deutsches Volk und Staatsvolk sind nicht mehr deckungsgleich
Mit der rot-grünen Reform des Staatsangehörigkeitsrechts ab dem Jahr 2000, mit dem das bis dahin geltende Abstammungsprinzip erweitert und aufgeweicht wurde, wurden dann Tatsachen geschaffen: Das deutsche Staatsvolk und das Volk der Deutschen wurden immer weniger deckungsgleich.
Für die meisten Deutschen war diese Entwicklung vor Beginn der Asylkrise ab 2014/15 kein oder allenfalls ein theoretisches Problem. Mit der millionenfachen Massenzuwanderung aus dem arabisch-islamischen Raum änderte sich das. Zu offensichtlich waren die Veränderungen der gewohnten Lebensweise, die damit einhergingen.
Viele Weihnachtsmärkte finden nicht mehr statt, weil die Kosten für Sicherheit die Veranstalter überfordern. Auch werden sie immer häufiger umbenannt, um alles Christliche aufzulösen. Hinzu kommen kulturelle Konflikte mit Blick auf das Geschlechterverhältnis oder die Stellung der Religion. Unumkehrbar wird all das durch die rasant steigenden Einbürgerungen von Menschen, die als Zuwanderer nach Deutschland gekommen sind. Die Zahl wird weiter steigen – und das deutsche „Wir" weiter fragmentieren.
Dass ein deutscher Pass allein noch nicht notwendigerweise eine Identifikation mit dem neuen Staat bedeutet, wissen die Deutschen seit Mesut Özil. Der türkischstämmige ehemalige deutsche Nationalspieler blieb nicht nur sportlicher Erfolge wegen in Erinnerung, sondern auch wegen seiner Verehrung für den türkischen Staatspräsidenten Erdogan.
Und doch ist es verpönt, überhaupt eine Debatte darüber zu führen, ob es einen Deutschen über den Pass hinaus eigentlich gibt und wenn ja, was ihn ausmacht. Die AfD wird insbesondere deshalb vom deutschen Inlandsgeheimdienst unter Extremismusverdacht gestellt. Dabei sind solche Diskussionen in anderen Ländern völlig normal. Die Grenze zum Extremismus wäre erst dann überschritten, wenn Deutsche mit Migrationshintergrund rechtlich benachteiligt werden sollen.
Das sind denkbar schlechte Voraussetzungen für ein deutsches „Wir".
Für den Staat gibt es schon jetzt Auswege aus der deutschen Identitätskrise. Zunächst einmal müsste die Zuwanderung auf ein Mindestmaß heruntergefahren werden, um die Gesellschaft nicht weiter zu überfordern und der Bildung von Parallelgesellschaften entgegenzuwirken.
Noch dazu sollten Zuwanderer grundsätzlich nicht mehr eingebürgert werden können. Sofern diese nicht mit dem Flugzeug kamen, haben sie zwingend bereits einen sicheren Drittstaat passiert und können sofort zurückgewiesen werden. Dies geschieht jedoch nicht.
Fremde, die das Territorium eines anderen Landes betreten, müssen aber eine klare soziologische und juristische Bestimmung haben. Für diese Fremden gibt es fachlich sechs bereits gesetzlich geregelte Einordnungs-Kategorien:
1. Gastarbeiter,
2. Migranten als Einwanderer (erwünscht),
3. Migranten als Zuwanderer (unerwünscht),
4. Illegale Versorgungssuchende (unerwünscht),
5. Kriegsflüchtlinge nach internationalem Recht und
6. politisch Verfolgte Menschen, die das Recht haben, nach Art. 16 GG Asyl zu bekommen.
Deutsche Staatsbürger sollten nur Menschen der Kategorien 1,2,5,6 werden können.
Aus Einbürgerungen, auf die man prinzipiellen Anspruch hat, müssen Einbürgerungen werden, die erst nach einer angemessenen Aufenthaltsdauer überhaupt in Betracht kommen. Die Streichung der Expresseinbürgerung nach drei Jahren kann hier im Interesse des deutschen Gemeinwesens nur ein Anfang gewesen sein.
Der Staat lebt schließlich von Voraussetzungen, die er nicht garantieren kann, die er deshalb aber auch nicht gefährden darf. Das ist es, was der kontroverse Begriff der deutschen Leitkultur meint. Er bezeichnet kulturell verinnerlichte Einstellungen und Normen, die Verfassung und Strafgesetzen vorausgehen und diese tragen. Machen kann sie der Staat nicht. Angewiesen ist er auf sie aber sehr wohl. Er kann schließlich nicht hinter jedem Bürger einen Polizisten aufstellen.
Die Bundesrepublik Deutschland hält es aus, multiethnisch zu sein. Als multikultureller Staat, in dem sich wachsende Gegengesellschaften zum Grundgesetz und seinen Werten bilden, überlebt er aber nicht. Genau das gefährdet die Demokratie und stärkt die Ränder.
Der Staat kann die Kultur nicht für die Deutschen schützen
Die Deutschen müssen aber auch ihre Neigung ablegen, alles vom Staat zu erwarten, den Schutz ihrer Identität inbegriffen. Kultur ist eine vorstaatliche Größe. Sie lebendig zu halten, obliegt in erster Linie den Bürgern. Der Staat kann sie nicht gegen oder auch nur für sie schützen.
Frau Merkel, die das deutsche „Wir" durch ihre desaströse Zuwanderungspolitik wie kein anderer deutscher Kanzler nach dem Zweiten Weltkrieg irreparabel geschädigt hat, hatte deshalb recht, als sie ihre sich vor Islamisierung und Entheimatung fürchtenden Landsleute aufforderte, christliche Weihnachtslieder zu singen.
Das mag unbeholfen klingen, beschreibt aber den richtigen Ansatz. Wenn den Deutschen ihre überlieferte Kultur nicht mehr lieb und teuer ist, wem dann? Man kann sich nicht über Überfremdung echauffieren, gleichzeitig aber die eigene Herkunft vernachlässigen oder gar bekämpfen. Wollen die Deutschen ihre Identitätskrise überwinden, ist nicht nur ihr Staat in der Pflicht. Sie sind es vor allem auch selbst.
Fazit: Für das multiethnisch gewordene deutsche Staatsvolk schaffen die Politeliten nun eine neue angepasste Erzählung – allen Fakten zum Trotz.
Die Verantwortung für die desaströsen Zustände trägt die Politik. Aber wer ist die Politik? Das sind zuallererst die Parteisoldaten, NGO's und die „Qualitätsmedien", die die Parteien durch ihr aktives mitwirken beeinflussen und steuern und damit mitverantwortlich für die realen Zustände sind.
Das heißt: Parteien sprechen immer gerne über ihre Erfolge, ebenso die Parteisoldaten. Fehlentwicklungen werden verschwiegen, kleingeredet oder gar positiv umgedeutet. Immer sind Parteisoldaten aktiv daran beteiligt. Daher ist doch klar, jeder Parteisoldat müsste doch für seine Handlungen oder Nicht-Handlungen eine Mitverantwortung übernehmen. Es gibt aber beim derzeitigen politischen Personal niemand, der für irgendwas eine Verantwortung übernimmt. Kein Wunder, dass immer weniger Bürger CDU/CSU, SPD und Grüne noch vertrauen.
Die Identitätskrise in Deutschland nimmt desaströse Ausmaße an. Die Hauptverantwortung trägt bis heute die CDU, welche die meisten Kanzler stellte und das größte strategische Desaster der Nachkriegsgeschichte zu verzeichnen hat, indem sie die Ränder wachsen und gedeihen ließ.
Während die AfD und die Linke jeweils eine genaue Vorstellung davon haben, wie die soziale Ordnung in Deutschland künftig aussehen soll, bleibt die CDU bisher die Antworten auf die großen Fragen der Zeit schuldig - in der Wirtschaftspolitik sowie in der Sicherheits- und Außenpolitik. Sie ist beliebig, arrogant und strategielos geworden, während die AfD und die Linke intellektuell aufgerüstet haben. Dazwischen wird die CDU zerrieben.
Die Menschen erwarten Erfolge, nicht Erzählungen. „Wer die Geschichte kontrolliert, kontrolliert die Zukunft", hat George Orwell einmal gesagt. In Fortführung dieses Gedankens muss man nach den Erfahrungen der neuen Regierung sagen: Wer Geschichten erfindet, verliert die Gegenwart.
Der mündige Bürger merkt, dass er getäuscht wird, und ist verstimmt. Er hat echte Veränderung gewollt und künstliche Erfolgsgeschichten bekommen. Er wollte billiger wohnen, in seiner Stadt sicherer leben und die Sorge um den Job loswerden. Stattdessen liest man ihm Märchen vor. Nur, dass der Märchenonkel früher Scholz und jetzt Merz heißt.
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